„Alles ist Wechselwirkung“ – auch in den Digital Humanities: Von ‘D‘ nach ‘H‘ und zurück durch Humboldts Kosmos-Vorträge (1827/28)

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  1. 1. Christian Thomas

    Humboldt-Universität zu Berlin (Humboldt University)

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Projekthintergrund: A. v. Humboldts „Kosmos-Vorträge“ (1827/28)
Im Projekt Hidden Kosmos: Reconstructing A. v. Humboldt’s »Kosmos-Lectures«, das an der Berliner Humboldt-Universität (HU) aus Mitteln der Exzellenzinitiative über den Zeitraum von zwei Jahren (Juni 2014–Mai 2016) gefördert wird, werden sämtliche derzeit bekannte Nachschriften von Besuchern der weltberühmten Vorlesungen über physikalische Geographie Alexander von Humboldts erschlossen und als vernetztes Forschungskorpus ediert.

Abb. 1: „Alles ist Wechselwirkung.“ Humboldt [1803/04]: 27r,
http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001527C00000000
1

Humboldts heute so genannten Kosmos-Vorträge fanden im Wintersemester 1827/28
in zwei unabhängig voneinander verlaufenden Zyklen statt: Er absolvierte
insgesamt 62 Vortragsstunden vor etwa 400 Studierenden und Lehrbefugten in der
Berliner Universität und parallel dazu 16 Vorträge vor einer bis dahin
unerreichten Zahl von etwa 1000 Zuhörern im großen Saal der Berliner
Singakademie. Humboldt verband in diesen Vorträgen seine eigenen Forschungen,
dabei aus dem reichen Erfahrungsschatz seiner fünfjährigen Amerikareise
schöpfend, mit dem damals aktuellen Erkenntnisstand auf faktisch jedem Gebiet
der aufstrebenden Naturwissenschaften. Beide Zyklen unterscheiden sich
wesentlich hinsichtlich der Abfolge der besprochenen Themen und – aufgrund ihres
sehr ungleichen Umfangs – auch im Hinblick auf die dabei jeweils erreichte Tiefe
und Ausführlichkeit der Darstellung. Gemeinsam ist beiden Vortragsreihen jedoch
der Anspruch, einen in sich abgeschlossenen Überblick zu geben, d. h. die
astronomischen und tellurischen Phänomene, die Gestalt der Erdoberfläche und das
organische Leben auf ihr, die kulturelle Entwicklung der Menschheit in den für
Humboldt allgegenwärtigen „Wechselwirkungen“ (Abbildung 1) darzustellen.

Forschungsstand zu den Kosmos-Vorträgen und Ziele des Projekts Hidden Kosmos
Die Kosmos-Vorträge können nach wie vor als ‚blinder Fleck‘ der
Humboldt-Forschung gelten (vgl. Erdmann/Thomas 2014: 35f.). Zum einen wohl
deshalb, weil aufgrund einer (nachweislich falschen) Behauptung Humboldts im
Kosmos (Humboldt 1845: X) die Manuskripte des Vortragenden als nicht
existent galten, zum anderen weil auch der größte Teil der Nachschriften
seiner HörerInnen de facto unbekannt blieb. Bis zur laufenden
Veröffentlichung mehrerer Manuskripte durch das Hidden Kosmos-Projekt waren
nur zwei solcher Nachschriften publiziert worden – beide jedoch in kaum
wissenschaftstauglichen Editionen. Die übrigen zehn bisher bekannten
Nachschriften lagerten unberührt in verschiedenen Bibliotheken in
Deutschland und Polen bzw. in Privatbesitz.
Die digitale Edition dieser unikalen Manuskripte schafft überhaupt erst eine
solide Materialbasis, um die intensive Erforschung der Vortragsreihen zu
ermöglichen.2 Das Projekt Hidden Kosmos arbeitet dabei eng mit dem Deutschen
Textarchiv (DTA) der
BBAW zusammen, wo die Nachschriften im Kontext des derzeit umfangreichsten
digitalen ‚Alexander-von-Humboldt-Korpus‘ (s. Thomas 2015) veröffentlicht
werden. Die weitere Dissemination und langfristige Bereitstellung der Daten
erfolgt über das web- und zentrenbasierte Infrastrukturprojekt CLARIN-D.3 Derzeit (15.10.2015) stehen fünf Nachschriften mit mehr als 2 100
handschriftlichen Seiten im DTA bzw. über CLARIN-D bereit; bis zur DHd 2016 werden zehn
Bände mit ca. 3 760 Seiten zur Verfügung stehen.

Abb. 2: DTA-Präsentation der Nachschrift
eines anonym gebliebenen Zuhörers der Kosmos-Vorträge an der Berliner
Universität: [N. N.]: Die physikalische Geographie von Herrn Alexander v.
Humboldt, vorgetragen im Semestre 1827/28. [Berlin], [1827/28].

Gliederung des Vortrags

Überblick über die edierten Materialien und erste Forschungsergebnisse
Auf der DHd 2016 wird zunächst ein konzentrierter Überblick über die bis
dahin publizierten Materialien gegeben und werden erste, auf dieser
Grundlage gewonnene Forschungsergebnisse vorgestellt. Der Fokus wird dabei
im Sinne des Konferenzthemas auf der Modellierung der
Daten und deren Annotation in TEI-XML, der Vernetzung
der Dokumente sowie verschiedenen Visualisierungen der
annotierten Forschungsdaten liegen. Im Vergleich der tief strukturierten und
annotierten Online-Volltexte mit früheren Printeditionen zweier
Nachschriften werden die Vorzüge digitaler Editionen sichtbar: Auf der
Makroebene, d. h. hier: mit Blick auf die Gesamtheit der vielstimmigen
Überlieferung, liegen diese Vorzüge zum einen in deren Perfektibilität und
permanenten Erweiterbarkeit, zum anderen in der Vernetzung aller bekannten Nachschriften untereinander und mit weiteren
elektronischen Ressourcen. In der Mikroperspektive, d. h. hier: mit Blick
auf die einzelne, jeweils unikale Quelle ermöglicht die digitale Edition
eine überlieferungsadäquate Repräsentation jedes einzelnen Manuskripts und
der Besonderheiten seiner handschriftlichen Verfasstheit. Die digitale
Edition erreicht dabei eine tiefere Granularität und eine größere
Flexibilität der Nutzungsmöglichkeiten als die Print-Edition.
Anschließend sollen die Auswirkungen diskutiert werden, die der Einsatz von Methoden und Verfahren aus dem Bereich der ‚Digital Humanities‘ sowohl auf die Produktions- als auch auf die Rezeptionsseite einer (Manuskript-)Edition haben. Ganz im oben zitierten Sinne Humboldts sollen diese als ‚Wechselwirkungen‘ zwischen Projektdesign und Produzent bzw. Rezipient erfasst werden.

Wechselwirkung zwischen Projektdesign und Nutzerperspektive
Anschließend an die Präsentation im vergangenen Jahr auf der DHd 2015 in Graz
(Thomas 2014/15) kamen zwei grundsätzliche Fragen aus dem Publikum, die
vor dem Hintergrund des zum Zeitpunkt der DHd 2016 fast abgeschlossenen
Projekts beantwortet werden sollen. Die erste Frage stellte sich aus der
Perspektive der/s Rezipientin/en, der/die – so die an den Herausgeber der
Edition herangetragene Forderung – an die Quellen ‚herangeführt‘ werden
müsse. Denn im Unterschied zum überkommenen Prinzip der ‚Leithandschrift‘
bzw. der Konstruktion eines ‚idealen‘ Textes durch den Editor, das den
Beschränkungen gedruckter Editionen im ‚typographischen Paradigma‘ (Sahle
2013: 88) geschuldet ist, stehen im DH-Projekt Hidden Kosmos zehn parallele,
teils einander ergänzenden, teils miteinander konkurrierende Nachschriften
prinzipiell gleichwertig nebeneinander. Die komplexe und vielschichtige
Überlieferungslage soll für den/die Nutzer/in der edierten Texte
transparent werden, anstatt sie wie im typographischen Paradigma einzuebnen.
Der/die Nutzer/in soll ermutigt und befähigt werden, sich diese Komplexität
und Vielschichtigkeit durch eine parallele Lektüre verschiedener Quellen und
durch die angebotenen, explorativen Zugänge zu erschließen.4

Um dieses Ziel zu erreichen, wurden im Hidden Kosmos-Projekt mehrere Dokument-übergreifende Zugänge geschaffen. In der vergleichsweise kurzen zweijährigen Projektlaufzeit mit sehr begrenzten personellen Ressourcen konnte diese Aufgabe überhaupt nur durch den konsequenten Einsatz digitaler Methoden bewältigt werden. Da mir das Problem begrenzter Zeit- und Personalressourcen typisch für den heutigen Forschungsalltag erscheint, soll auf die dabei verwendeten Ansätze näher eingegangen werden.

Automatisch erstellte, korpusübergreifende Zugänge als Orientierungshilfen
Anhand der -Ebenen der TEI-strukturierten Volltexte wurden je
eine thematische Gliederung für den Universitätszyklus und für die
Singakademie-Vorträge extrahiert und diese wiederum mit der
chronologischen Gliederung nach Vortragsstunden des jeweiligen Zyklus
kombiniert. Diese abstrahierte, alle Nachschriften verbindende
Orientierungshilfe konnte in dieser Vollständigkeit nur durch eine
Kombination aller vorliegenden Quellen erstellt werden, da die
jeweiligen Schreiber ihre Hefte entweder nur grob thematisch
strukturierten oder nur die Daten der jeweiligen Vortragsstunde
notierten. Das Ergebnis ist eine sehr viel detaillierte Übersicht über
die Kurse als die von Humboldt selbst überlieferte (Abbildung 3).

Abb. 3: A. v. Humboldt:
Vorlesungsverzeichnis für die Berliner Universität, Staatsbibliothek zu
Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Nachl. Alexander von Humboldt, gr.
Kasten 8, Nr. 5a, Bl. 1r (http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001676C00000000)

Nutzer/innen der Edition können sich anhand der extrapolierten Gliederung
leicht einen Überblick über die beeindruckende Themenfülle der
Vortragsreihen verschaffen und zwischen dem Einstieg in ein beliebiges
Thema oder eine Vortragsstunde wählen. Zudem wird die unterschiedliche
Abfolge der Themen in beiden Vortragszyklen anschaulich und ein
gezielter Einstieg in deren vergleichende Lektüre ermöglicht. Zugleich
bilden die Gliederungen einen Anknüpfungspunkt für die weitere
Kontextualisierung der Kosmos-Vorträge im übrigen Humboldt’schen Œuvre.
Beispielseise übernahm Humboldt für seinen monumentalen Kosmos (1845–62) im Wesentlichen die Anordnung
der Singakademie-Vorträge (vgl. Erdmann/Thomas 2014: 37), wodurch sich
die Vorträge nun auf Grundlage der aus den Nachschriften extrapolierten
Gliederung mit den entsprechenden -Ebenen der im DTA
verfügbaren XML-Volltexte des Kosmos verknüpfen
lassen.
Ebenso automatisch wurde aus den annotierten Daten, die mit dem
TEI-Element und einem @ref-Attribut mit Link auf
verfügbare Normdaten versehen wurden, ein übergreifendes
Personenverzeichnis extrahiert, das derzeit mehr als 2000 Einträge
enthält (siehe http://deutschestextarchiv.de/kosmos/person.
Durch die Verknüpfung mit Normdaten aus der GND, VIAF o.Ä.
werden die zwischen den Nachschriften teilweise erheblich voneinander
abweichenden Vorlageformen der von Humboldt erwähnten Personen
vereinheitlicht. Jeder Eintrag im Gesamtregister führt per Klick zum
Kontext derjenigen Nachschrift, in der der gewählte Personenname getaggt
wurde. Eine Verbindung des Personenregisters mit weiterführenden
Informationsangeboten z. B. über eine BEACON-Datei bietet NutzerInnen – ohne nennenswerten
Mehraufwand für das Projekt – direkten Zugang zu weiteren Informationen.
Neben seiner Funktion als übergreifende Orientierungshilfe eignet sich
das Personenregister auch als Impulsgeber für die Beforschung der
Nachschriften: Fehlt beispielsweise ein Personenname in einem Dokument,
der in einem anderen an der entsprechenden Stelle referenziert wurde,
erlaubt dies schon erste Rückschlüsse auf die Zuverlässigkeit und
Vollständigkeit der Nachschrift.
Weitere dokumentübergreifende Ordnungshilfen listen beispielsweise die
von Humboldt im Zusammenhang mit naturwissenschaftlichen Untersuchungen
eingesetzten Instrumente (http://www.deutschestextarchiv.de/kosmos/instrument),
die von ihm erwähnten Himmelskörper sowie die
mineralischen und chemischen Elemente auf, die im Laufe der Vorträge
eine Rolle spielten. Diese und weitere ‚Inventarlisten‘ konnten direkt
aus den Volltexten extrahiert werden, dank der Verbindung mit der
computerlinguistischen Erschließung der Volltexte im Deutschen
Textarchiv. Die im DTA implementierte Kombination der linguistischen
Suchmaschine DDC mit dem Wortnetz GermaNet (Henrich/Hinrichs 2010;
Hamp/Feldweg 1997) ermöglicht es beispielsweise, alle Nachschriften
gezielt nach denjenigen Begriffen zu durchsuchen, die in GermaNet als
„Element“ bzw. übergeordnet als „Grundstoff; Urstoff“ klassifiziert
wurden (Abbildung 4). Eine umfassende Liste mit knapp 3000 Treffern und
mehr als 300 verschiedenen Mineralien, Gesteinen und Substanzen ist das
Ergebnis, das dem/der Nutzer/in unmittelbar zur zielgerichteten
Navigation angeboten werden kann.

Abb. 4: DDC-Suche im Deutschen
Textarchiv nach Begriffen aus dem GermaNet-Synset „Grundstoff;
Urstoff“

Wechselwirkung zwischen Projektdesign und Produzentenperspektive
Ebenfalls im Anschluss an die DHd-2015-Präsentation in Graz – und seitdem des
Öfteren wiederholt – wurde die manche/n Geisteswissenschaftler/in offenbar
beunruhigende Frage gestellt, worin denn noch die Aufgaben des Herausgebers
einer wissenschaftlichen (Manuskript-)Edition bestünden, wenn wie im Projekt
Hidden Kosmos grundständige Arbeiten wie das Transkribieren und Annotieren
(fast) aller Textzeugen an einen Dienstleister ausgelagert werden, wenn
bestehende Datenmodelle und Infrastrukturen einfach mit- oder nachgenutzt
und wenn immer mehr Arbeitsschritte automatisiert werden können.
Auf der DHd 2016 möchte ich mit Bezug auf die oben skizzierten
Arbeitsschritte einige aus meiner Sicht notwendige Änderungen in der ‚Job
Description‘ des Editors bzw. allgemeiner: der/des
Geisteswissenschaftlerin/s in einem DH-Projekt anregen. Diese liegen m. E.
nach wie vor im traditionellen Bereich der hermeneutisch-interpretierenden
Quellenkritik, aber wesentlich mehr noch in den Bereichen der Datenkuration,
tieferen Annotation, der Analyse und ständigen Wiederausführung und
Optimierung automatisierter Prozesse. Denn selbstverständlich bleibt bei
jedem computergestützten Prozess der Datenanalyse ein
nicht-automatisierbarer ‚Rest‘, der interpretiert werden muss und der durch
weitere, wiederum computergestützte Optimierung der Datenbasis oder durch
eine Rekonfiguration des automatisierten Prozesses verringert oder zumindest
verändert werden kann. Dabei wird dieser Rest wohl auch durch die
Optimierung der Daten und die fortschreitende Verbesserung der Tools und
Services nicht verschwinden, möglicherweise aber immer interessanter
werden.

Alle URLs in diesem Text abgerufen am 15. Oktober 2015.
Humboldts eigenhändige Manuskripte liegen,
soweit sie sich überhaupt erhalten haben, verstreut und z. T. nicht
sicher identifizierbar in dessen Nachlass in der Staatsbibliothek zu
Berlin und der Jagiellonen-Bibliothek in Krakau. Bis voraussichtlich
Ende 2016 werden beide Nachlassteile komplett digitalisiert sein. In
einem die Hidden Kosmos-Idee weiterführenden Anschlussprojekt sollen
dann die ursprünglichen Vortragsmanuskripte mit Hilfe der
Hörernachschriften identifiziert und in die laufende Edition
integriert werden.

Für eine detailliertere Darstellung der
Kooperation zwischen Hidden Kosmos, DTA und CLARIN-D s. Thomas
2014/15.

Siehe auch dazu Sahle (2013: 107), der zu den
oben skizzierten Auswirkungen digitaler Editionsformen festhält:
„Die Visualität und Materialität der Überlieferung kann besser
sichtbar gemacht werden, die Aufforderung zur Konstruktion der einen autoritativen editorischen Fassung, die
alle anderen Fassungen nahezu unsichtbar macht, wird schwächer.“
(Hervorhebung CT)

Bibliographie

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
(BBAW) (2007–16): DTA. Deutsches Textarchiv
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http://clarin-d.net [letzter
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den wunderlichsten Schlangen der Gelehrsamkeit zusammengegliedert‛. Neue
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Hamp, Birgit/Feldweg, Helmut (1997): “GermaNet – a
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Lehrstuhl für Kulturtechniken und Wissensgeschichte
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Bedingungen des Medienwandels. 2: Befunde, Theorie und Methodik.
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Humboldts ‚Kosmos-Vorträge‘ als Probe der Digital Humanities", in:
DHd-Jahrestagung 2015 „Von Daten zu Erkenntnissen: Digitale
Geisteswissenschaften als Mittler zwischen Information und Interpretation“,
23.-27.2.2015, Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for
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Thomas, Christian (2015): „99 unselbständige
Schriften Humboldts als Volltext im Deutschen Textarchiv verfügbar", in: avhumboldt.de. Alexander von Humboldt Informationen
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